Bärlauch – Der Superentgifter

Bärlauch verfügt mit bis zu 7,8 mg pro 100 g über ein hohes Maß an Schwefel – daher ist Bärlauch die schwefelreichste Pflanze Europas und in der Lage Gifte aus dem Körper zu lösen. Im Frühjahr eingenommen, kann Bärlauch den Stoffwechsel ankurbeln und den Körper entgiften. Vgl. Schrüffer, Otto. 1

ACHTUNG! VERWECHSLUNGSGEFAHR

  • Herbstzeitlose (giftig! Colchizin) 
  • Maiglöckchen (giftig!)
  • junger Aronstab (giftig!) / direkte Nachbarschaft möglich

Woran erkenne ich Bärlauch?

  • Typisch ist ein Knacken des Blattes beim Knicken.
  • Typisch ist auch der Geruch nach Knoblauch.
  • Die Blätter des Bärlauchs sind breit und oval geformt.
  • Die Blattadern verlaufen parallel, wobei die mittlere Ader dicker ist.
  • Die Blattunterseite ist matt.
  • Die Kanten der Blätter rollen sich tendenziell zur charakteristisch matten Blattunterseite.

Wann und wo sammle ich Bärlauch?

  • vor der Blüte sammeln (bis Mai ca.) 
  • Wälder, kalkhaltiger, humoser, lockerer, feuchter Boden. Hohes Grundwasser. Sichtbar ausgedehte Bestände.

Kulinarisches mit Bärlauch

Bärlauch Würzpaste 100 g Bärlauch, 10 g Salz, 100 ml Sesamöl zusammen pürieren in sterile Gläser abfüllen.  Man kann sich aus dieser Paste für das ganze Jahr ein schmackhaftes Pesto herstellen. Dafür das Pesto in Glastiegel füllen und einfrieren. Bei Bedarf auftauen.

Wissenschaftliche Erkenntnisse:

Bärlauch verfügt mit bis zu 7,8 mg pro 100 g über ein hohes Maß an Schwefel – tatsächlich ist es die schwefelreichste Pflanze Europas. Hierdurch ist Bärlauch in der Lage Schwermetalle aus dem Bindegewebe zu lösen und der Ausleitung zuzuführen. Dies trifft insbesondere auf Quecksilber zu. Untersuchungen haben gezeigt, dass stark mit Quecksilber belastete Menschen, die viel Bärlauch aßen, eine geringere Vergiftungssymptomatik sowie eine niedrigere Quecksilberkonzentration in den Haaren aufwiesen. Bärlauch steigert auch die Zirkulation von Blut und Lymphe, wirkt antioxidativ, aktiviert die körpereigene Synthese von Entgiftungsenzymen und besitzt eine keimhemmende Wirkung auf die Darmflora. Bärlauch gilt als eine der wichtigsten Bestandteile von Ausleitungstherapien, zum Beispiel der nach Dr. Klinghardt. Einnahmeform Bärlauch ist als Tinktur sowie auch in Form von Kapseln erhältlich. Zur Ausleitung wird Bärlauch meist in Form einer Tinktur verwendet.“ 2

Quelle zu 1 und 2 Schrüffer, Otto, Raila: DETOX, NÄHR , VITAL & PFLANZENSTOFFE ZUR AKTIVIERUNG DER AUSLEITUNGSORGANE, MOBILISIERUNG UND AUSLEITUNG VON TOXINEN. VitalstoffRatgeber. Nature meets science. Schweikart Verlag. 2021